Zur Kategorie: Startseite « | » Triathlon

10. Ironman 70.3 St. Pölten 22.05.2016

verfaßt am: 26. Mai 2016

Hier jetzt ein Bericht von unserem Ingo Schnell zum Ironman 70.3 in St. Pölten.

10. Ironman 70.3 St. Pölten 22.05.2016

Auch der SV Handwerk war bei der Jubiläumsausgabe des wunderschönen Ironman 70.3 in St. Pölten dabei.
Anreise war, SV Handwerk-typisch- individuell. Andre Richter und Ingo Schnell reisten schon am Freitagnachmittag, mit ihren Frauen als Supporter im Gepäck, gemeinsam mit einem geliehenen Kleintransporter an. Hier gilt gleich mal der besondere Dank an Sylvia Michalk, die es möglich gemacht hat. In der Nacht kam Sven Scharr hinzu, der noch dienstlich unterwegs war. Zu fünft in einer großen Ferienwohnung ca.25 km von St. Pölten stand einem erfolgreichem Start nix mehr im Weg. Wäre da nicht… dazu später.

Am Freitag standen das Abholen der Startunterlagen sowie die Nudelparty an. Am Samstag ein paar Kleinigkeiten als Andenken geshoppt, hier und da das wahnsinnige Equipment der Konkurrenz begutachtet, Bike Check Inn und zurück ins Quartier. Hier versorgten uns unsere Frauen mit einer riesigen Ladung Nudeln. Nach der ersten Halbzeit des Klassikers BVB gegen Bayern ging es ins Bettchen.

mitteltriathlon-ingolstadt_02

Ähnlich einem Start zur Langstrecke hieß es 4.30 Wecken, Frühstück und ab zum Triathlonmekka nach St. Pölten. Dort angekommen folgten letzte Checks am Rad und an den Wechselbeuteln, letzter Toilettengang, Neo an und:
Start!

Neuerung war der Rolling Start. Im Abstand von 1 sec ging jeweils ein Sportler der 2300 Starter ins Wasser. Wir empfanden dies als sehr angenehm, da die Starter sich vorher nach ihren zu erwartenden Schwimmzeiten sortierten. Die ersten 1000 Meter wurden im Viehofner See geschwommen. Dann kam das weltweit einmalige ca. 300 Meter lange Laufstück über eine Brücke zum Ratzersdorfer See. Dort die restlichen 900 Meter geschwommen und ab aufs Rad. Alles beginnt mit einem 24km langem Stück auf der Autobahn. Schon mal geil! Dann ein landschaftlich einmaliges Teilstück durch die Wachau und entlang der Donau. Nach einem kurzen Anstieg bei km 30 wurde es dann ab Km 60 etwas giftiger. Ein Anstieg von ca. 10 km Länge mit einer Spitzensteigung von 11%. Schakka! Durch die gestaffelten Startzeiten war es schwer, sich im Feld zu orientieren. Am Berg erkannte ich Sylvia durch ihre knallbunte Smash Kleidung schon von weitem. Ich konnte sie widererwartend überholen. Weiter ging die Hitzeschlacht. Bis in die Wechselzone 2 konnte ich noch so einige Boliden mit den fetten Scheiben und hohen Felgen überholen und kam sehr optimistisch an. Andrè und Sven gingen das Ganze etwas entspannter an und wählten eine Startgruppe 15 min hinter mir. Man führte den einen und anderen Plausch am Berg und erreichte auch so die Wechselzone. Andrè hatte wieder mal schwer mit der Temperatur zu kämpfen. Knapp 30 Grad sind einfach nicht sein Ding.

mitteltriathlon-ingolstadt_01

Nun begann das Rennen von vorn. Es hieß, wie so oft: kühlen, trinken, essen, beißen. Da ich Sylvia als ganz starke Läuferin kenne, gab es nur ein Ziel für mich. „Lass sie dich nicht überholen“. Also lief ich, was die Beine, der Kopf und die Lunge so hergaben. Also Danke Sylvia, für den zusätzlichen Ansporn. Mit 05:05:13 kam ich ins Ziel.

Es begann das Warten auf Sylvia, Sven und Andrè. Mit einer starken Leistung kam Sylvia überglücklich mit 5:18 ins Ziel. Ihre Leistung ist umso stärker zu bewerten, hatte sie doch erst mit so einigen gesundheitlichen Zwangspausen zu kämpfen. Dann kam Sven mit 5:49 h und wenige Minuten danach auch Andrè, der der großen Hitze wieder mal Tribut zollen musste.

Alles in allem war es ein super Wettkampf und der SV Handwerk hat wieder mal seine Spuren hinterlassen. Ein gelungener Saisonauftakt. So kann es weitergehen.

mitteltriathlon-ingolstadt_03